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AG Solidarität International

Monat

April 2017

[Veranstaltungsinfo]: Internationale Kämpfe vereinen – Alternativen leben!

Wir würden euch gern über eine Veranstaltung informieren:


Wenn sich im Juli in Hamburg die 20 Mächtigsten der Welt treffen, um über die Zukunft der Welt zu reden, geschieht dies über unsere Köpfe hinweg. Unsere Unzufriedenheit über die weltweiten Vorgänge hängen mit mehr als den immer stärker werdenden rechten Parteien zusammen. Wir sehen, dass die Welt immer mehr im Chaos versinkt. Ein Chaos von Krieg, Umweltzerstörung und Ausbeutung. Dieses Chaos zeigt sich auch in der Uneinigkeit zwischen den G20-Staaten und wir sollten diese unruhigen Zeiten nutzen, um unsere Alternativen zu verbreiten.
Besonders wir als die Jugend und die Frauen werden in besonderem Maße von diesem System angegriffen. Das liegt vor allem daran, dass unsere Energie und Wut eine besondere Sprengkraft besitzt. Wenn wir uns die Proteste überall auf der Welt anschauen sehen wir, dass es die Jugend ist, die ihrer Wut auf den Straßen Ausdruck verleiht wie in Griechenland, Frankreich oder Italien. Wenn wir über die Angriffe des Systems gegen die Frau durch Sexismus und Gewalt sprechen, können wir erkennen welche Stärke und Wut sie entwickeln kann, wenn sie sich organisiert wie in Argentinien.

Wir können diesen weltweiten Zustand der Hoffnungslosigkeit nur entgegenwirken, wenn wir gemeinsam neue Hoffnungen, neue Vorstellung von einem anderen, einem freien Leben entwickeln. Dies müssen wir jedoch als gesamte Gesellschaft in einem kollektiven Prozess gestalten. Der Politik der Zersplitterung, ganz im Sinne des Systems, die alles aufspaltet, müssen wir mit neuen Bündnissen entgegentreten. Dies bedeutet zu den Strukturen des Systems, die sich immer mehr global organisieren, Gegenentwürfe aus unserer Perspektive zu schaffen. Konkret muss dies eine neue Vorstellung von Internationalismus heißen, nicht nur die Kämpfe der anderen solidarisch unterstützen, sondern sie als seine eigenen zu begreifen.

Wenn wir für die Gesellschaft eine ernsthafte Alternative außerhalb der staatlichen Strukturen erschaffen wollen, dann können wir nicht damit warten. Für uns als Jugend könnte dies damit beginnen lokale, regionale und weltweite Bündnisse oder Konförderationen zu bilden. Wir müssen uns sofort an die Arbeit machen damit zu beginnen das Neue hier und Jetzt aufzubauen.

Deshalb kommt zur bundesweiten Jugenddemo und zur Podiumsdiskussion am 13. Mai 2017 in Bielefeld!

Podiumsdiskussion: 11:00 – 15:00 Uhr, Audimax Uni Bielefeld
Bundesweite Jugenddemo: 17:00 Uhr ,Kesselbrink Bielefeld

Linke Landschaft: Veranstaltungskalender für linke Politik und Subkultur in Bielefeld und Umgebung

Whooop whooopp,

wer kennt es nicht: eigentlich sind so viele coole Veranstaltungen, Filme und Treffen, von denen mensch erst erfährt, wenn sie 1) vorbei sind oder 2)was anderes ansteht. Um genau DAS zu umgehen und euch einen Überblick über alle linken Veranstaltungen in B-Town und Umgebung zu geben, schaut ihr einfach in den Veranstaltungskalender „Linke Landschaft“. Seid ihr neu in der Stadt und kennt so gar keine Menschen oder Gruppen, die linke Politik betreiben? Schaut ihr einfach in den Veranstaltungskalender „Linke Landschaft“.

Die Seite ist noch im Aufbau und lebt auch von euren Vorschlägen und Feedbacks, also scheut euch nicht die Menschen, zu kontaktieren.

Jetzt erst einmal: viel Spaß beim Stöbern!

https://www.lilabi.net/

Kurdisch-Kurs/Kurmancî-Kurs für Anfänger*innen an der Universität Bielefeld

Hey und silav,

zusammen mit der kurdischen Hochschulgruppe YXK & JXK Bielefeld haben wir an der Universität Bielefeld zum zweiten Mal einen Kurdischkurs organisiert, um Studierenden und auch Nicht-Studierenden, es zu ermöglichen Kurdisch zu lernen.

Am Anfang ist es notwendig, das Alphabet und gewisse Ausspracheregeln zu lernen.
Auf verständliche und vielfältige Weise werden die Grundlagen der kurdischen Sprache vermittelt. Anfänger*innen beginnen mit einfachen kurdischen Wörtern um die Dinge in ihrer Umgebung zu beschreiben. Außerdem werden die grundlegenden Grammatikregeln der kurdischen Sprache vermittelt. Es gibt bestimmte Rede- wendungen und Sätze, die für Anfänger*innen besonders nützlich sein können.  Kommt vorbei! Der Kurdischkurs findet wöchentlich, jeden Donnerstag in T2-220 statt.

Falls ihr findet, dass auch andere Sprachen ihren Platz an der Uni finden sollten, schreibt uns an. Vielleicht lässt sich gemeinsam was machen!

Struggles without borders – Bewegungen im Widerstand (12-19.12.2016)

In unserer Vortragsreihe möchten wir uns und anderen Menschen verschiedenste Kämpfe emanzipatorischer Bewegungen nahebringen. Dabei interessieren uns auch besonders nicht-staatliche Konzepte. Bezog sich der Woderstand vieler Bewegungen während des Kalten Krieges auch immer auf den Marxismus-Leninismus, so gibt es seit dem Zerfall der UdSSr nicht mehr die eine Alternative. Man organisiert sich auf verschiedenen Wegen, nach verschiedenen Theorien. Was für uns besonders wichtig: Trotz vermeintlicher Differenzen, die Kämpfe nicht unabhängig voneinander zu betrachten. Was sind Gemeinsamkeiten, wie sieht eine praktische Solidarität aus? Wie können wir voneinander lernen?

12.12.2016, 18 Uhr in Raum U2-113: „Der zapatistische Widerstand gestern und heute“ mit Gruppe B.A.S.T.A.
14.12.2016, 18 Uhr in Raum H9: „Historie der kurdischen Freiheitsbewegung im Iran“
16.12.2016, 18 Uhr in Raum H10: „Black Lives Matter – Geschichte, Gegenwart und Zukunft einer Bewegung“ mit Nadine Golly (Karfi/ISD) und Tahir Della (ISD)
19.12.2016, 18 Uhr in Raum H11: „Filmabend The Silent Revolution“

Hier findet ihr das Programmheft: struggleswithoutbordes

 

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